Kleidung in Zeiten der Krise selbst herstellen

By | 21. November 2017
Regia Handstrickgarn, Wolle, natur tweed / Bild: Amazon.de

Regia Handstrickgarn / Bild: Amazon.de

Um auf Krisen vorbereitet zu sein, benötigt man einen Vorrat an täglich benötigten Produkten: Trinkwasser, Lebensmittel, wichtige Medikamente, …. Was ist aber mit Kleidung? Im Fall der Fälle kommt es darauf an, Kleidung zu haben, die warm hält und funktional ist.

Vor ein paar Tagen habe ich eine Dokumentation über einen Prepper gesehen, der für sich und seine Familie – inklusive noch nicht ausgewachsener Kinder – Kleidung für die nächsten Jahrzehnte lagerte und das auch noch dezentral an verschiedenen Lagerorten. Ein solches Vorgehen scheint vielleicht sinnvoll, doch verbraucht es auch immensen Lagerplatz.  Mein Tipp wäre vielmehr der Aufbau von handwerklichem Know-how, welches in einer solchen Situation hilfreich sein kann, zum Beispiel: Stricken, Häkeln, Stopfen und Nähen.

Diese traditionellen Fähigkeiten kann man sich heute als „Hobby“ aneignen und sind in Krisenzeiten ohne durchgehende Stromversorgung goldwert.

Stricken, Häkeln und Nähen – Kleidung selbst herstellen

Um Pullover, Socken, Mützen, Schal, Decken und sogar Teppiche herzustellen, wird dann lediglich Wolle in ausreichendem Maße eingelagert sowie das nötige Zubehör: Näh-, Strick- und Häkelnadeln, Sicherheitsnadeln, Nähgarn, Reißverschlüsse, Knöpfe. Das alles nimmt nicht viel Platz weg.

Stricken für Dummies - Kleidung selbst herstellen / Bild: Amazon.de

Stricken für Dummies / Bild: Amazon.de

Empfehlenswert ist z.B. Regia-Wolle, ein zeitloser Tweed in neutralen Naturtönen. Dies ist wichtig, um im Krisenfall nicht zu sehr aufzufallen, aber auch um beispielsweise für wachsende Kinder vorhandene Kleidung zu verlängern oder auszubessern.

Eine andere Möglichkeit ist das Einlagern von alten Stoffen, z.B. Bettlaken. Daraus kann neue Kleidung genäht werden oder man stellt mit einer dicken Häkelnadel  und Stofffetzen einen warmen Flickenteppich her.  Der entscheidende Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass man sich eine Fähigkeit aneignet, die auch Tauschgeschäfte ermöglicht. So kann man nicht nur für sich sondern eben auch für Dritte Kleidung anfertigen, um Geld zu verdienen oder gegen benötigte Ware einzutauschen. Generell ist das Erlernen von handwerklichen Tätigkeiten eine sehr gute Vorbereitung für Krisensituationen. Warme Kleidung spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle und sollte in einer Krise in ausreichender Menge vorrätig sein.

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